INTERVIEW PROJECT ABOUT PHOTOGRAPHY

 

Entstanden in der Lehrveranstaltung "Interview" von Caroline Heider mit den Studierenden Muhassad Al-Ani und Erli Grünzweil.

 

 

Abteilung für Angewandte Fotografie und zeitbasierte Medien / Maria Ziegelböck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was kann Fotografie? 

What is photography able to?

 

Was kann Fotografie nicht?  

What is photography not able to?

 

Was ist eine Fotografie?

What is a photograph?

 

Welche Fotografie ist Dir besonders im Gedächtnis geblieben? Warum?

Which Image you have remarkable in mind? why?

 

Spielt Dein persönlicher Geschmack eine Rolle in der Bewertung eines Bildes? 

Does personal taste matter when you review / evaluate an image?

 

Kann die Fotografie noch provozieren? 

Can photography still provoke?

 

Wem gehört mein Bild?

Who owns my image?

 

 

 

 

 

 

 

Fotografie – Medium der Arbeit

[…]

Beatrix Zobl und Wolfgang Schneider gießen die Beobachtungen, die sie beim Betreten und Queren eines Raumes oder bei einem kurzen Gespräch gewinnen, in Fotografien. Man spürt, dass sie kommen und gehen konnten, wann und wohin sie wollten. Das Normalobjektiv, mit einem Sehwinkel von ca. 50°, entspricht dabei ebenfalls unserem „normalen“, natürlichen Eindruck, den auch Robbet-Grillet zum Wirt und der Gaststube einnimmt. Ihr Blick ist ein herumschweifender Blick, oft an den konventionellen Kompositionsregeln vorbei auf Umliegendes gerichtet. Sowohl schnell und leise aus der Hand als auch unhandlich und geräuschvoll vom Stativ geschossen, wirken die Kleinbild- wie auch Mittelformatfotografien gleichermaßen zwanglos und unaufdringlich.

 

 

Erst die letzte Serie räumt den Mitarbeitern Raum als Individuen ein, die auch ein Leben außerhalb des Betriebes führen. Trotz Arbeitsbekleidung und ihrem Verbleib am Arbeitsplatz, auf dem sie sich auch sonst aufhalten, deuten nun vor allem Gesichter und Mimik, Körpersprache oder Pose ein wenig die Charaktere an, die Schneider und Zobl zwischen 2007 und 2011 immer wieder getroffen und studiert und dabei kennengelernt haben. Obwohl – nicht anders als bei August Sander – viele anonym oder hinter ihrem Namenskürzel bleiben, repräsentieren sie die verschiedenen Abteilungen und Aufgaben des Betriebes.

 

 

Ruth Horak

 

lesen Sie weiter in: 

Beatrix Zobl / Wolfgang Schneider, COMPANY.

Fotografien und Fragmente über das Arbeiten, De Gruyter edition: angewandte

 

 

 

 

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© Ruth Horak